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Archiv: Von Babelsberg bis Beverly Hills

Grafenegg Wolkenturm

Interpreten

Programm

«Von Babelsberg bis Beverly Hills»
Franz von Suppé
Ouvertüre zur Operette «Pique Dame»
Friedrich Hollaender
«Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt» (Bearbeitung für Gesang und Orchester: Tal Balshai)
Friedrich Hollaender
«Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre» aus dem Film «Stürme der Leidenschaft» (Bearbeitung für Gesang und Orchester: Tal Balshai)
Friedrich Hollaender
«Johnny, wenn Du Geburtstag hast» (Bearbeitung für Gesang und Orchester: Tal Balshai)
Oscar Straus
«La Ronde de l'amour» aus dem Film «Der Reigen»
Werner Richard Heymann
«Heut' gefall ich mir» aus dem Film «Alraune» (Bearbeitung für Gesang und Orchester: Tal Balshai)
Werner Richard Heymann
«Irgendwo auf der Welt» aus dem Film «Ein blonder Traum» (Bearbeitung für Gesang und Orchester: Tal Balshai)
Werner Richard Heymann
«Liebling, mein Herz lässt Dich grüßen» aus dem Film «Die Drei von der Tankstelle» (Bearbeitung für Gesang und Orchester: Tal Balshai)
Carl Michael Ziehrer
Hunderttausend Éljen's, Csárdás op. 51
Kurt Weill
«September Song» aus dem Musical «Knickerbocker Holiday» (Bearbeitung: Tal Balshai)
Kurt Weill
«Speak low» aus dem Musical «One Touch of Venus» (Bearbeitung: Tal Balshai)
Oscar Straus
«Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben?» aus der Operette «Eine Frau, die weiß, was sie will»
Oscar Straus
«Jede Frau hat irgendeine Sehnsucht» aus der Operette «Eine Frau, die weiß, was sie will»
Robert Stolz
«Salome, schönste Blume des Morgenlands» Orientalischer Foxtrott
Robert Stolz
«Das Lied ist aus (Frag nicht, warum ich gehe)» Lied und English Waltz aus dem Film «Das Lied ist aus»

Marlene Dietrich, die Comedian Harmonists und Lotte Lenya haben die Lieder von Robert Stolz, Werner Heymann und Carl Millöcker zu Welthits gemacht: erotische Eskapaden, champagnerhafte Flirts und viel Melancholie. Die Sopranistin Angela Denoke wird den großen Songs der 30er- und 40er-Jahre von «Speak Low» bis «Frag nicht warum» neues Leben einhauchen und Werke von Friedrich Hollaender («Von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt») und Jurt Weill («September Song») interpretieren – den Stars der Weimarer Republik und den Erfindern des Hollywood-Sounds. Im Prélude stimmen Maria Bill und Krzysztof Dobrek mit Songs von Kurt Weill auf das Abendprogramm ein.

Angela Denoke

Biografie

ANGELA DENOKE gilt als eine der führenden Opern-, Konzert- und Liedsängerinnen ihrer Generation. In Stade geboren, studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg, bevor sie Ensemblemitglied in Ulm und an der Staatsoper Stuttgart wurde. Eine enge Zusammenarbeit verbindet Angela Denoke mit der Opéra National de Paris, wo sie die Hauptrollen in «Katja Kabanova», «Cardillac», «Der Rosenkavalier», «Wozzeck», «Parsifal», «Fidelio» und «Die Sache Makropulos» sang. An der Wiener Staatsoper war sie in «Arabella», «Die tote Stadt», «Parsifal», «Der Rosenkavalier», «Lohengrin», «Tannhäuser» und «Eugen Onegin» zu hören. Unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim trat sie an der Deutschen Staatsoper Berlin erneut in «Tannhäuser», «Fidelio», «Pique Dame» und «Erwartung» auf.

Im Zuge ihrer Karriere arbeitete sie mit zahlreichen Spitzenorchestern zusammen, darunter das London Symphony Orchestra und die Berliner Philharmoniker. Zu den renommierten Opernhäusern, an denen die Sopranistin aufgetreten ist, zählen das Royal Opera House in London, die Metropolitan Opera New York, die Netherlands Opera, die Semperoper Dresden, das Théâtre du Châtelet in Paris und die Mailänder Scala.

Zu den aktuellen Engagements von Angela Denoke zählen Auftritte mit dem Philharmonia Orchestra London unter Philippe Jordan und mit dem Boston Symphony Orchestra unter Andris Nelsons. Sie ist weiters in Opernaufführungen in Wien, London, München und Madrid zu hören. Ihre umfangreiche Diskografie umfasst unter anderem Aufnahmen von «Salome», «Die tote Stadt», «Die Walküre», «Wozzeck» und «Fidelio». Ihr Jazz- und Chanson-Programm «From Babelsberg to Beverly Hills», das sich mit der Zeit von Marlene Dietrich und Zarah Leander beschäftigt, sang Angela Denoke an den Opernhäusern in München, Berlin, Madrid, Barcelona, Oviedo, Frankfurt, Paris und Mailand.

Angela Denoke wurde von der Zeitschrift «Opernwelt» zwei Mal zur Sängerin des Jahres gekürt. Sie erhielt 2007 den Deutschen Theaterpreis, im Februar 2009 wurde ihr der Ehrentitel Kammersängerin der Wiener Staatsoper verliehen.

Stand

2014