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Festival-Eröffnung

Grafenegg Wolkenturm

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  1. Grafenegg Wolkenturm

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Interpreten

Programm

Brad Lubman
«Grafenegg Fanfare» für Blechbläser
Carl Maria von Weber
«Der Freischütz» Romantische Oper in drei Aufzügen op. 77, Textfassung von Christoph Klimke

Ein Schauermärchen aus dem deutschen Wald: große Liebe, teuflische Freikugeln und allerhand Natur. Mit seinem «Freischütz» hat Carl Maria von Weber die deutsche romantische Oper erfunden. Volksmelodien, Spuk-Szenarien und symphonische Schönheit. In der Kulisse des Schlossparks treffen die Tonkünstler unter Yutaka Sado auf ein Spitzenensemble mit Dorothea Röschmann, Daniela Fally, Michael König, Jochen Schmeckenbecher, Adrian Eröd u. a., um Webers Musik konzertant zum Leben zu erwecken.

Dorothea Röschmann

Biografie

Die Sopranistin Dorothea Röschmann stammt aus Flensburg. 1995 gelang ihr mit der Partie der Susanna («Le nozze di Figaro») bei den Salzburger Festspielen unter Nikolaus Harnoncourt der internationale Durchbruch. Seitdem ist sie als Mozarts Ilia, Gräfin, Pamina, Servilia, Vitellia und Donna Elvira sowie Nanetta («Falstaff») unter Claudio Abbado, Christoph von Dohnányi, Daniel Harding und Sir Charles Mackerras nach Salzburg zurückgekehrt.

Engagements führten sie an die Metropolitan Opera (Susanna, Pamina, Donna Elvira und Ilia), das Royal Opera House, Covent Garden (Pamina und Fiordiligi unter Sir Colin Davis, Gräfin Almaviva unter Sir Antonio Pappano), die Mailänder Scala (Gräfin sowie Donna Elvira bei einem Gastspiel in Moskau), die Wiener Staatsoper (Gräfin und Susanna) und die Bayerische Staatsoper (Zerlina, Susanna, Ännchen, Marzelline, Anne Trulove und Rodelinda). Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit der Berliner Staatsoper, wo sie als Ännchen unter Zubin Mehta, als Nannetta unter Claudio Abbado, als Pamina, Fiordiligi, Susanna, Zerlina, Donna Elvira, Micaëla, Eva und Elsa unter Daniel Barenboim sowie als Marschallin unter Sir Simon Rattle zu erleben war. Außerdem gas-tierte sie als Norina am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, als Pamina und Gräfin an der Pariser Opéra Bastille und 2013 als Gräfin unter Gustavo Dudamel in Los Angeles. Zu ihren Engagements der Saison 13-14 zählten Donna Elvira in München, Donna Elvira und Gräfin in Berlin sowie die Gräfin beim Gastspiel der Wiener Staatsoper in Maskat im Oman.

Auf dem Konzertpodium ist Dorothea Röschmann mit Orchestern wie den Wiener, Berliner und Münchner Philharmonikern, mit New York Philharmonic, dem London Symphony Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Concertgebouworchester Amsterdam, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem Cleveland Orchestra aufgetreten. Auch als Liedersängerin feiert sie in den international bedeutendsten Konzerthäusern Erfolge. Ihre umfangreiche Diskografie enthält Strauss’ «Vier letzte Lieder» unter Yannick Nézet-Séguin, ein Soloalbum mit deutschen Arien von Händel sowie Schumann-Lieder mit Ian Bostridge und Graham Johnson.

Stand

2014

Mitwirkend bei

Festival-Eröffnung

Grafenegg Wolkenturm

Daniela Fally

© Marcel Gonzalez-Ortiz

Biografie

Daniela Fally ist gebürtige Niederösterreicherin und schloss 2005 ihr Operngesangsstudium an der Wiener Musikuniversität mit Auszeichnung ab, nachdem sie zuvor ein Theaterwissenschaftsstudium, eine Musicalausbildung und eine private Schauspielausbildung mit abschließenden Bühnereifeprüfungen (mit Auszeichnung) absolviert hatte. Für ihre Leistungen während des Gesangsstudiums wurde ihr der Würdigungspreis der Musikuniversität Wien verliehen. 2006 wurde sie mit der Eberhard-Waechter-Gesangsmedaille ausgezeichnet.

Bereits im gleichen Jahr feierte Daniela Fally ihren umjubelten Einstand an der Wiener Staatsoper als Fiakermilli in Richard Strauss’ «Arabella» unter Franz Welser-Möst, seit der Saison 09-10 gehört sie dem Ensemble der Wiener Staatsoper an, wo sie in Folge u. a. als Zerbinetta («Ariadne auf Naxos»), Sophie («Der Rosenkavalier»), Oscar («Un ballo in maschera»), Rosina («Il barbiere di Siviglia»), italienische Sängerin («Capriccio»), Sophie («Werther») und als Adele («Die Fledermaus») zu erleben war. Davor war sie Ensemblemitglied der Volksoper Wien und konnte sich dort ein umfangreiches Repertoire erarbeiten.

Gastengagements führten sie u. a. zu den Salzburger Festspielen, den Bregenzer Festspielen, den Opernfestspielen München, an die Bayerische Staatsoper München, die Staatsoper Hamburg, die Semperoper Dresden, an die Opernhäuser in Zürich und Köln sowie zu den Seefestspielen Mörbisch. Konzertauftritte brachten sie zum Lucerne Festival, in den Wiener und Grazer Musikverein, an die Deutsche Oper Berlin, die Alte Oper Frankfurt, in die Hamburger Musikhalle sowie in die Schweiz, nach Japan, China und Dubai.

Daniela Fally arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Adam Fischer, Fabio Luisi, Julia Jones, Philippe Jordan, Simone Young, Nicolaus Harnoncourt, Christoph Eschenbach, Franz Welser-Möst und Christian Thielemann zusammen. Zuletzt debütierte sie an der Lyric Opera Chicago, an der Opéra Bastille in Paris sowie bei den Salzburger Osterfestspielen unter Christian Thielemann. In der Saison 13-14 war sie an der Wiener Staatsoper u. a. in der Titelrolle der Marie in «La fille du régiment», als Olympia in «Les contes d’Hoffmann», und als Zerbinetta in «Ariadne auf Naxos» zu erleben.

Stand

2014

Mitwirkend bei

Festival-Eröffnung

Grafenegg Wolkenturm

Adrian Eröd

Adrian Eröd

Biografie

Der Bariton Adrian Eröd wurde in Wien geboren. Er studierte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien bei Franz Lukasovsky und Walter Berry. Nach ersten Erfolgen auf der Opern-bühne, u. a. als Billy Budd, erarbeitete er sich am Linzer Landestheater und an der Wiener Volksoper alle wichtigen Partien seines Fachs. Nach seinem erfolgreichen Debüt im Dezember 2001 als Mercutio in einer Neuproduktion von Gounods «Roméo et Juliette» wurde er in der Saison 03-04 Mitglied der Wiener Staatsoper, der er durch regelmäßige Gastengage-ments auch in Zukunft verbunden sein wird. Er sang dort u.a. Figaro («Il barbiere di Siviglia»), Papageno, Guglielmo, Marcello («La boh`eme»), Olivier in «Capriccio», Loge in «Das Rheingold», Beckmesser in den «Meistersingern von Nürnberg» und Jason bei der Uraufführung von Aribert Reimanns «Medea». 2009 debütierte er als Beckmesser bei den Bayreuther Festspielen – eine Partie, die er auch im Sommer 2011 in Bayreuth gesungen hat.

Adrian Eröd gibt Liederabende und ist ein gefragter Konzert-sänger: er hat mit Dirigenten wie Nikolaus Harnoncourt, Riccardo Muti, Sir Simon Rattle, Helmut Rilling und Christian Thielemann sowie mit Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig und dem Concentus Musicus Wien zusammengearbeitet.

Adrian Eröd hat u. a. eine CD mit Liedern von Franz Liszt vorgelegt, den Valentin für eine Gesamtaufnahme von Gounods «Faust» gesungen  und Schuberts «Winterreise» aufgenommen. Auf DVD ist er als Beckmesser in der «Meistersinger»-Produktion der Wiener Staatsoper unter Christian Thielemann zu erleben. Er ist Preisträger mehrer Wettbewerbe und wurde 1998 für seine Interpretationen des Billy Budd und des Grafen Almaviva mit der Eberhard-Wächter-Medaille ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielt er 2010 in der Zeitschrift Opernwelt zwei Nennungen in der Kategorie «Sänger des Jahres» für seine Interpretation des Loge an der Wiener Staatsoper.

Stand

2011

Mitwirkend bei

Festival-Eröffnung

Grafenegg Wolkenturm

Yutaka Sado

Biografie

Yutaka Sado, in Kyoto geboren, gilt als einer der bedeutendsten japanischen Dirigenten unserer Zeit. Chefdirigent des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich ist er seit der Saison 15-16. Ob Berliner Philharmoniker, Konzerthausorchester Berlin, Bayerisches Staatsorchester, die Symphonieorchester von BR, NDR, SWR und WDR, ob Gewandhausorchester Leipzig, Sächsische Staatskapelle Dresden, London Symphony Orchestra, Orchestre de Paris, Mahler Chamber Orchestra oder Santa Cecilia Rom: Die Liste der Orchester, die Yutaka Sado dirigiert hat bzw. wieder dirigieren wird, ist beeindruckend. Seine Karriere entwickelte sich außerhalb Japans zunächst vor allem in Frankreich, wo er 1993 Chefdirigent des Orchestre Lamoureux in Paris wurde.

Der langjährige Assistent von Leonard Bernstein und Seiji Ozawa gewann wichtige Preise wie den Premier Grand Prix des 39. Internationalen Dirigierwettbewerbs Besançon und den Grand Prix du Concours International L. Bernstein Jerusalem. Seine Verbundenheit zu Bernstein führte ihn als «Conductor in Residence» zum Pacific Music Festival in Sapporo. Seit 2005 ist Yutaka Sado Künstlerischer Direktor des Hyogo Performing Arts Center (PAC) und Chefdirigent des PAC-Orchesters. Sados Bekanntheitsgrad in Japan ist enorm, nicht zuletzt dank einer wöchentlichen TV-Sendung, in der er als Dirigent und Moderator Musikfreunden die Welt der klassischen Musik näherbrachte.

Stand

2016

Mitwirkend bei

Tschaikowski 5

Grafenegg Auditorium

Tschaikowski 5

Wien Musikverein | Großer Saal

Tschaikowski 5

St. Pölten Festspielhaus | Großer Saal

Tschaikowski 5

Wien Musikverein | Großer Saal

Bruckners Unvollendete

Wien Musikverein | Großer Saal

Bruckners Unvollendete

Wien Musikverein | Großer Saal

Bruckners Unvollendete

St. Pölten Festspielhaus | Großer Saal

Sommernachtsgala 2017

Grafenegg Wolkenturm

Sommernachtsgala 2017

Grafenegg Wolkenturm

Festival-Eröffnung

Grafenegg Wolkenturm

Strauss' «Alpensinfonie»

Grafenegg Wolkenturm

Messiaen: Turangalila

Bratislava Slowakische Philharmonie - Konzertsaal

Messiaen: Turangalila

Grafenegg Auditorium

Messiaen:Turangalila

Wien Musikverein | Großer Saal

Messiaen: Turangalila

St. Pölten Festspielhaus | Großer Saal

Messiaen: Turangalila

Wien Musikverein | Großer Saal

Bernstein & Friends

Grafenegg Auditorium

Bernstein & Friends

Wien Musikverein | Großer Saal

Bernstein & Friends

St. Pölten Festspielhaus | Großer Saal

Bernstein & Friends

Wien Musikverein | Großer Saal

Lieben Sie Bernstein

Wien Musikverein | Großer Saal

Beethoven

Wien Musikverein | Großer Saal

Beethoven

Wien Musikverein | Großer Saal

Beethoven

St. Pölten Festspielhaus | Großer Saal

Bernstein: Kaddish

Wien Musikverein | Großer Saal

Bernstein: Kaddish

Wien Musikverein | Großer Saal

Bernstein: Kaddish

St. Pölten Festspielhaus | Großer Saal

Abonnementkonzert

Baden Casino | Festsaal

Abonnementkonzert

Wiener Neustadt Sparkassensaal

Symphonic Motown

Wien Musikverein | Großer Saal

Symphonic Motown

St. Pölten Festspielhaus | Großer Saal

Seid umschlungen, Millionen

Wien Musikverein | Großer Saal

Savion Glover & Friends

St. Pölten Festspielhaus | Großer Saal

Schostakowitsch 5

Wien Musikverein | Großer Saal

Schostakowitsch 5

Wien Musikverein | Großer Saal

Schostakowitsch 5

St. Pölten Festspielhaus | Großer Saal

Dvorák 8

Grafenegg Auditorium

Dvorák 8

Wien Musikverein | Großer Saal

Dvorák 8

St. Pölten Festspielhaus | Großer Saal

Dvorák 8

Wien Musikverein | Großer Saal