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Details und Tickets

  1. Wien Musikverein | Großer Saal

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Interpreten

  • Catherine Foster, Sopran I
  • Heidi Melton, Sopran II
  • Sunhae Im, Sopran III
  • Janina Baechle, Alt
  • Kelley O Connor, Alt II
  • Robert Dean Smith, Tenor
  • Jochen Schmeckenbecher, Bariton
  • Georg Zeppenfeld, Bass
  • Johannes Prinz, Choreinstudierung
  • Slowakischer Philharmonischer Chor, Chor
  • Jozef Charbon, Choreinstudierung
  • Gumpoldskirchner Spatzen, Chor
  • Elisabeth Ziegler, Choreinstudierung

Programm

«Denken Sie sich, daß das Universum zu tönen und zu klingen beginnt. Es sind nicht mehr menschliche Stimmen, sondern Planeten und Sonnen, welche kreisen»: So beschrieb Gustav Mahler seine achte Symphonie, die er für sein größtes, bedeutendstes Werk hielt – nicht nur wegen des unerhörten Aufwandes mit acht Gesangssolisten, zwei gemischten Chören, Kinderchor, großem Orchester und Orgel, sondern wegen ihres gleichsam nach den Sternen greifenden Inhalts. Der mittelalterliche Pfingsthymnus «Veni, creator spiritus» und der Schluss von Goethes «Faust II» vereinigen sich zu einer überwältigenden Jubelfeier des Schöpferischen schlechthin. Als Leonard Bernstein 1990 starb, musste er seinen letzten großen Mahler-Zyklus unvollendet hinterlassen: Just diese «Symphonie der Tausend» hatte er nicht noch einmal aufnehmen können. Nun kehrt der frühere Chefdirigent Andrés Orozco-Estrada ans Pult der Tonkünstler zurück und hat sich hervorragende Solisten und Chöre als Mitstreiter bei diesem monumentalen Abenteuer gesichert.

Sunhae Im

Sunhae Im

Biografie

Sunhae Im stammt aus Südkorea, wo sie am Musik-Kolleg der National-Universität Seoul ihr Studium mit dem Bachelor of Music abschloss und anschließend als Stipendiatin an der Hochschule für Musik in Karlsruhe bei Roland Hermann ihre Gesangsausbildung fortsetzte. Als Finalistin beim Gesangswettbewerb Reine Elisabeth in Brüssel erregte die Sängerin internationale Aufmerksamkeit. Eine Reihe von angesehenen Dirigenten wie Philippe Herreweghe, William Christie, Frans Brüggen, René Jacobs, Sigiswald Kuijken, Christopher Hogwood, Riccardo Chailly, Marcus Creed und Kent Nagano verpflichteten die Sopranistin für Werke wie die Matthäus-Passion, Johannes-Passion und h-moll-Messe von Bach, das Deutsche Requiem von Brahms, die «Jahreszeiten» und die «Schöpfung» von Haydn und den «Messias» von Händel. Dabei trat sie in Konzerthäusern von Mailand, Ferrara, Florenz, Berlin, Dresden, Leipzig, Paris und Strasbourg und bei den Festspielen von Aix-en-Provence, Beaune und Schwetzingen auf.Auch auf wichtigen Opernbühnen fasste Sunhae Im Fuß. An der Frankfurter Oper sang sie die Barbarina in Mozarts «Le nozze di Figaro» und Valetto/Amor in Monteverdis «L'incoronazione d Poppea», an der Hamburgischen Staatsoper die Adele in Strauß' «Fledermaus», an der Berliner Staatsoper Unter den Linden und beim Edinburgh Festival Yniold in Debussys «Pélleas et Mélisande», bei den Innsbrucker Festwochen in Contis «Don Quichotte in Sierra Morena» und in Paris in Glucks «Orfeo ed Euridice». Drei Jahre lang war Sunhae Im Ensemblemitglied am Niedersächsischen Staatstheater Hannover, wo sie in Partien wie der Papagena in «Die Zauberflöte», des Blondchen in «Die Entführung aus dem Serail» und der Zerlina in «Don Giovanni» von Mozart und des Cupido in Offenbachs «Orpheus in der Unterwelt» auftrat.Die Künstlerin wirkt auf CD-Aufnahmen unter der Leitung von Andreas Spering («Esterhazy-Kantaten» und «Schöpfung» von Haydn und «Siroe» von Händel) und von René Jacobs (Zerlina in «Don Giovanni») mit.

Stand

2005

Mitwirkend bei

Mahler 8

Wien Musikverein | Großer Saal

Mahler 8

St. Pölten Festspielhaus | Großer Saal

Mahler 8

Wien Musikverein | Großer Saal

Mahler 8

Wien Musikverein | Großer Saal

Wiener Singverein

Biografie

Seit mehr als 150 Jahren beweist der Wiener Singverein, dass Amateure Musik auf höchstem Niveau machen können. Der Chor der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien zählt zu den besten Konzertchören der Welt. 1812 wurde die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien ins Leben gerufen. Für die «Chorübungsanstalt» der jungen Gesellschaft wurde Antonio Salieri als Leiter verpflichtet.

1858 entschloss sich die Gesellschaft der Musikfreunde zu einer neuen Organisation ihres Musiklebens. Während die Instrumentalmusik in die Hände von Profis übergegangen war, sollte die Chormusik die Domäne der Liebhaber bleiben. So entstand der Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien als Zweigverein der Gesellschaft der Musikfreunde. Mit dem jungen Johann Herbeck am Pult erreichte der neu formierte Chor von Beginn weg ein Spitzenniveau, das ihn zum begehrten Interpreten bedeutender Uraufführungen machte. So hob der Singverein 1867 die ersten drei Sätze des Brahms-Requiems aus der Taufe, sang 1898 die erste vollständige Aufführung von Verdis «Quattro pezzi sacri» - mit der Uraufführung des «Ave Maria» - und war Premieren-Chor bei Bruckners «Te Deum», Mahlers achter Symphonie und Franz Schmidts «Buch mit sieben Siegeln».

Mit Herbert von Karajan trat der Singverein ins Medienzeitalter ein. Während der mehr als vier Jahrzehnte dauernden Partnerschaft sang der Chor unter Karajan rund 250 Konzerte und war exklusiver Partner bei Oratorienaufnahmen auf Schallplatte und Video.

Mit Johannes Prinz - Chordirektor seit 1991 - ging der Wiener Singverein ins 21. Jahrhundert. Der Chor arbeitet heute regelmäßig mit den international wichtigsten Dirigenten zusammen, darunter Daniel Barenboim, Bertrand de Billy, Riccardo Chailly, Gustavo Dudamel, Vladimir Fedosejev, Mariss Jansons, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Seiji Ozawa, Georges Prêtre, Sir Simon Rattle und Christian Thielemann.

Unter Thielemann war der Chor 2010 Partner der Wiener Philharmoniker bei einer DVD-Neuproduktion der Beethoven-Symphonien. Weitere international beachtete Schallplattenaufnahmen des Wiener Singvereins entstanden zuletzt mit Mahlers zweiter und dritter Symphonie unter Pierre Boulez - letztere wurde mit dem Grammy ausgezeichnet. 2013 erschien der Livemitschnitt des Jubiläumskonzerts zum 200. Geburtstag der Gesellschaft der Musikfreunde: Unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt sang der Singverein Händels «Timotheus» in der Fassung von 1812. Auch diese CD wurde international ausgezeichnet.

In der Konzertsaison 15-16 ist der Chor in einem eigenen Singvereins-Zyklus der Gesellschaft der Musikfreunde im Musikverein zu hören. Daneben wird er regelmäßig zu internationalen Gastauftritten eingeladen. Bei den Salzburger Festspielen trat er 2013 unter Gustavo Dudamel und Riccardo Chailly auf, 2014 unter Daniel Barenboim. Höhepunkt seiner Tourneen in der Saison 13-14 waren Konzerte mit Beethovens neunter Symphonie in Japan, dirigiert von Christian Thielemann. Unter Thielemann sang er im Herbst 2010 auch Mahlers achte Symphonie in München.

Stand

2016

Mitwirkend bei

Mahler 8

Wien Musikverein | Großer Saal

Mahler 8

St. Pölten Festspielhaus | Großer Saal

Mahler 8

Wien Musikverein | Großer Saal

Mahler 8

Wien Musikverein | Großer Saal

Bernstein: Kaddish

Wien Musikverein | Großer Saal

Bernstein: Kaddish

Wien Musikverein | Großer Saal

Bernstein: Kaddish

St. Pölten Festspielhaus | Großer Saal

Johannes Prinz

© Studio Wilke

Biografie

Johannes Prinz, 1958 in Wolfsberg, Kärnten, geboren, kam in einem musisch geprägten Elternhaus schon früh mit der Musik in Berührung. Im Alter von neun Jahren wurde er Mitglied der Wiener Sängerknaben und fand in Ferdinand Grossmann einen wichtigen Lehrer, der seinen weiteren Weg ebenso bestimmte wie Erwin Ortner, bei dem er zahlreiche Chorleiterkurse besuchte.

Seine akademische Ausbildung absolvierte Johannes Prinz an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Er schloss die Studien der Musik- und Instrumentalmusikerziehung und die Ausbildung zum Gesangslehrer mit Auszeichnung ab. Zusätzlich studierte er hier Dirigieren bei Karl Österreicher.

Von 1982 bis 1992 leitete er den neu gegründeten Chor der Wiener Wirtschaftsuniversität, der in kurzer Zeit international bekannt und bei hochrangigen Wettbewerben mit ersten Preisen ausgezeichnet wurde. Von 1988 bis 1995 übernahm er zusätzlich die Leitung des Kammerchors der Wiener Musikuniversität, von 1995 bis 2007 die des Wiener Kammerchors.

Die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien verpflichtete Johannes Prinz 1991 als Chordirektor des Wiener Singvereins. Unter seiner Leitung hat der Chor sein Renommee als einer der international herausragenden Konzertchöre gefestigt. Konzertprojekte mit führenden Orchestern unter den weltbesten Dirigenten bezeugen dies ebenso wie Einladungen zu Festivals, internationale Tourneen und Auszeichnungen für Schallplattenaufnahmen.

Als Gast übernahm Johannes Prinz Choreinstudierungen beispielsweise beim Bayerischen Rundfunkchor, beim Berliner Rundfunkchor, beim RIAS-Kammerchor, beim Spanischen Rundfunkchor Coro de RTVE und bei der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor. 2003 leitete er zusammen mit Maria Guinand aus Venezuela den World Youth Choir. In den vergangenen Jahren profilierte sich Johannes Prinz auch vermehrt als Orchesterdirigent. Er arbeitete dabei mit den Wiener Symphonikern, dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien und dem Tschaikowski-Symphonieorchester Moskau und anderen Klangkörpern zusammen.

1985 erhielt Johannes Prinz einen Lehrauftrag an der Wiener Musikuniversität. Seit 2000 ist er Universitätsprofessor für Chorleitung an der Kunstuniversität Graz. Er leitet regelmäßig internationale Chorleiterkurse und Masterclasses und ist Jurymitglied bedeutender Chorwettbewerbe.

Gerne, sagt Johannes Prinz, könne man seine Biografie auf einen Satz kürzen. Der hieße dann: Johannes Prinz - Chorleiter aus Passion.

Stand

2016

Mitwirkend bei

Mahler 8

Wien Musikverein | Großer Saal

Mahler 8

St. Pölten Festspielhaus | Großer Saal

Mahler 8

Wien Musikverein | Großer Saal

Mahler 8

Wien Musikverein | Großer Saal

Bernstein: Kaddish

Wien Musikverein | Großer Saal

Bernstein: Kaddish

Wien Musikverein | Großer Saal

Bernstein: Kaddish

St. Pölten Festspielhaus | Großer Saal

Andrés Orozco-Estrada

© Peter Rigaud

Biografie

Andrés Orozco-Estrada, geboren in Kolumbien und ausgebildet in Wien, ist ein international profilierter und äußerst gefragter Künstler. Er machte 2004 auf sich aufmerksam, als er im Wiener Musikverein beim Tonkünstler-Orchester Niederösterreich einsprang.

Zahlreiche Engagements bei internationalen Orchestern folgten, ebenso eine höchst erfolgreiche musikalische Zusammenarbeit mit dem Tonkünstler-Orchester, dessen Chef dirigent er seit 09-10 ist. Zur gleichen Zeit übernahm er für vier Jahre die Position des Chefdirigenten beim Orquesta Sinfónica de Euskadi. Andrés Orozco-Estrada hat bereits mit einigen der weltweit führenden Orchester zusammengearbeitet, darunter die Wiener Philharmoniker, die Münchner Philharmoniker, das Gewandhausorchester Leipzig, das Mahler Chamber Orchestra, das City of Birmingham Symphony Orchestra, das Orchestra di Santa Cecilia Rom, das Orchestre National de France , das London Symphony Orchestra, die Göteborger Symphoniker, das Rotterdam Philharmonic Orchestra sowie die Radiosinfonieorchester des hr (Frankfurt), des NDR (Hamburg) und des WDR (Köln).

Im Sommer 2014 gab er in Glyndebourne sein Debüt mit Mozarts «Don Giovanni». In letzter Zeit debütierte er mit großem Erfolg beim Oslo Philharmonic und Pittsburgh Symphony Orchestra. In Kürze stehen Debüts beim Concertgebouworchester Amsterdam und bei den Salzburger Festspielen auf dem Programm.

Mehrere CDs entstanden mit den Tonkünstlern mit Werken von Mahler, Mendelssohn Bartholdy, Uraufführungen österreichischer Komponisten und Berlioz’ «Symphonie fantastique» (OehmsClassics). 2014 folgten bei demselben Label die Symphonien Nr. 1 und 3 von Mendelssohn Bartholdy sowie im März 2015 eine Gesamteinspielung der Symphonien von Johannes Brahms und die Symphonien Nr. 4 und 5 von Mendelssohn Bartholdy.

Mit Beginn der Saison 14-15 übernahm Andrés Orozco-Estrada die Positionen des Music Director beim Houston Symphony und des Chefdirigenten beim Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks Frankfurt. Außerdem wird er ab September 2015 die Position des Ersten Gastdirigenten beim London Philharmonic Orchestra antreten.

Stand

2015

Mitwirkend bei

Mahler 8

Wien Musikverein | Großer Saal

Mahler 8

St. Pölten Festspielhaus | Großer Saal

Mahler 8

Wien Musikverein | Großer Saal

Mahler 8

Wien Musikverein | Großer Saal

Gustav Mahler

Symphonie Nr. 8 Es-Dur für acht Solisten, Knabenchor, zwei gemischte Chöre und großes Orchester

Sätze

  • 1. Teil Hymnus: Veni, Creator Spiritus

  • 2. Teil Schlußszene aus «Faust»

Dauer

90 Min.