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Alone together: Obonya & Breinschmid

Wien Musikverein | Großer Saal

  1. Wien Musikverein | Großer Saal
    In Kürze verfügbar

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    Das Konzert ist zur Zeit exklusiv im Abo erhältlich. Einzelkarten sind erhältlich ab 1.8.17 (mit Pluspunkt) bzw. ab 29.8.17 (Allgemeiner Verkaufsstart).

Interpreten

Programm

«Alone together» Bearbeitungen für Gesang und Orchester: Tscho Theissing

Seinen Namen kennt jeder: Cornelius Obonya ist als Wiener Burgtheater-Mime ebenso angesehen wie als «Jedermann» bei den Salzburger Festspielen und als Film- und Fernsehdarsteller. Gemeinsam mit den Tonkünstlern war er im Mai 2014 mit der konzertanten Aufführung des lyrischen Dramas «Pelléas et Mélisande» von Claude Debussy zu erleben. Noch besser kennt Georg Breinschmid das Orchester, hat er doch nach klassischer Kontrabass-Ausbildung zwei Jahre lang bei den Tonkünstlern musiziert. Heute, sagt der notorisch neugierige Jazzer, Komponist und Grenzgänger, «lebe ich genau von dem, was ich nie studiert habe». Und wie passt das alles zusammen? Abwarten! Fest steht, dass der Abend eine bislang unerhörte Mischung aus Text und Musik bereithält, eine ganz eigene Kreation, deren Ausgang bis zuletzt offen bleibt – worin bekanntlich der Reiz der «Plugged-In»-Konzerte mit den Tonkünstlern liegt. Jedenfalls gilt, dass das richtige Verhältnis von Solo und Gemeinschaft wie so vieles im Leben auch hier eine Frage der Balance ist: «Alone together».

Georg Breinschmid

Georg Breinschmid

Biografie

Georg Breinschmid wurde 1973 geboren und lebt in Wien. Er studierte Kontrabass an der Wiener Musikhochschule und war bald in verschiedenen Wiener Orchestern sowie auch kammermusikalisch tätig; gleichzeitig spielte er Jazz. Von 1994 bis 1996 war er beim Tonkünstler-Orchester Niederösterreich engagiert, von 1996 bis 1998 bei den Wiener Philharmonikern.

Seit 1999 ist Georg Breinschmid freiberuflicher Jazzmusiker. Er arbeitete u. a. mit Archie Shepp, Charlie Mariano, Kenny Drew jr., Wolfgang Muthspiel, Triology und Megablast zusammen. Von 1999 bis 2006 war er ständiger Kontrabassist des Vienna Art Orchestra. Im Rahmen des Hans-Koller-Preises wurde er für seine Arbeit mehrfach ausgezeichnet.

Seit ca. 2003 tritt Georg Breinschmid auch verstärkt als Komponist hervor, wobei seine besondere Affinität u. a. der Wiener Musik und dem Wienerlied gilt. Die Liebe zu Wien und seiner musikalischen Tradition fand auch in die CD «Wien bleibt Krk» Eingang. 2010 erschienen «Georg Breinschmid Live» und «Brein’s World». Im Mai 2010 trat Georg Breinschmid mit seinem Trio Brein’s Café bei der Eröffnung der Wiener Festwochen auf. 2012 und 2013 war Georg Breinschmid für den Amadeus Austrian Music Award nominiert.

Georg Breinschmids Kompositionen werden von Formationen wie dem Ensemble Amarcord Wien, dem Ensemble Bass Instinct und dem Australian Chamber Orchestra aufgeführt. 2011 präsentierte er erstmals ein abendfüllendes Programm seiner symphonischen Kompositionen mit dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich im Großen Saal des Wiener Musikvereins.

Stand

2013

Mitwirkend bei

Cornelius Obonya

Cornelius Obonya

Biografie

Cornelius Obonya wurde 1969 in Wien geboren. Mit 17 Jahren ging er ans Max Reinhardt Seminar, um Schauspiel zu studieren, verließ es aber nach einem Jahr und lernte bei Gerhard Bronner, der, ebenso wie Emmy Werner und Andrea Breth, zu den wichtigen Begegnungen seiner Laufbahn zählt.

Für seine erste Rolle am Volkstheater, Eugene in Neil Simons «Brighton Beach Memoirs», wurde Cornelius Obonya 1989 mit dem Nachwuchspreis des Karl-Skraup-Preises ausgezeichnet; im folgen-den Jahr erhielt er den O. E. Hasse-Preis. Mit Andrea Breth arbeitete er bereits während seines Engagements an der Berliner Schaubühne am Lehniner Platz (1992–1999) zusammen, am Burgtheater folgten ab 2000 dann u. a. Edward Bonds «Die See», Tschechows «Der Kirschgarten», Tennessee Williams’ «Die Katze auf dem heißen Blechdach» und Lessings «Minna von Barnhelm». Am Burgtheater spielte er u. a. auch unter der Regie von Carolin Pienkos, Falk Richter und Peter Zadek. Zuletzt war er als Caligula in Albert Camus’ gleichnamigem Stück und als Rappelkopf in Raimunds «Der Alpenkönig und der Menschenfeind» zu erleben.

2002 debütierte er als Paul Kreindl in Schnitzlers «Das weite Land» bei den Salzburger Festspielen; seit 2013 ist er der Jedermann. 08-09 war Cornelius Obonya in Mel Brooks Broadway-Musical «The Producers» im Ronacher in Wien sowie im Admiralspalast in Berlin zu erleben. In der Spielzeit 09-10 gastierte er als der Lehrer in «Jugend ohne Gott» von Christopher Hampton nach Ödön von Horváth am Theater in der Josefstadt. Große Erfolge feierte er 10-11 mit seinem Soloabend «Cordoba – Das Rückspiel» von Florian Scheuba und Rubert Hennig am Rabenhof Theater in Wien. 2012 begann seine Zusammenarbeit mit dem Stadttheater Walfischgasse, wo er in «Revanche» und «C(r)ash» zu erleben war.

Auf der Kinoleinwand war Conelius Obonya zuletzt in «Spanien» von Anja Salomonowitz und in Peter Patzaks «Kottan ermittelt – rien ne va plus» zu sehen. Er hat auch in vielen TV-Produktionen mitgewirkt, u. a. in den Krimiserien «SOKO Donau» und «SOKO Kitzbühel».

Stand

2014

Mitwirkend bei