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Archiv: Mozart und Brahms

Wien Musikverein | Großer Saal

Interpreten

Programm

Toshio Hosokawa
«Lotus under the Moonlight. Hommage à Mozart» für Klavier und Orchester
- Pause -

Als Widmung an Mozart im Gedenkjahr 2006 schrieb der Japaner Toshio Hosokawa die Schilderung einer sich öffnenden Lotusblüte im Mondlicht. Das Werk für Klavier und Orchester fängt die Eleganz von Mozart perfekt ein und leitet zu dessen Klavierkonzert in A-Dur KV 488 über. Als eines der bekanntesten Werke für Klavier und Orchester überhaupt wird Mozart und seine Musik mit Momo Kodama am Klavier zum Protagonisten der ersten Konzerthälfte. Nach der Pause steht Kammermusik im großen Format auf dem Programm: Als Schönberg den ersten Satz von Brahms’ Klavierquartett op. 25 hörte, meinte er: „Leider nicht von mir!“ Seine Ehrerbietung für Johannes Brahms verwandelte er aber in eine sehr gelungene Orchesterbearbeitung des von ungarischen Rhythmen geprägten Meisterwerks.

Momo Kodama

© Marco Borggreve

Biografie

Zeitgenössische Musik ist der japanischen Pianistin Momo Kodama ein Herzensanliegen. Gemeinsam mit Jun Märkl hob sie «Lotus under the moonlight» aus der Taufe, das ihr gewidmete Klavierkonzert von Toshio Hosokawa. Sie spielt es in Kombination mit Mozarts allseits
beliebtem A-Dur-Klavierkonzert, weil dieses ihrem Landsmann Hosokawa, der eine tiefe Verehrung zu Mozarts Musik bekennt, als Inspiration diente. Zu ihren Lehrern zählt Momo Kodama keine Geringeren als Murray Perahia, András Schiff, Wera Gornostajewa und Tatjana Nikolajewa.
Experten loben immer wieder die schier mühelose Klangfülle, die lyrische Tongebung und die technische Brillanz ihres Vortrags.

Stand

2015

Jun Märkl

© Christiane Höhne

Biografie

Jun Märkl wurde in München als Sohn eines angesehenen deutschen Konzertmeisters und einer japanischen Solopianistin geboren. Er studierte Violine, Klavier und Dirigieren an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. Bei Sergiu Celibidache in München und Gustav Meier in Michigan setzte er seine Dirigierausbildung fort. 1986 gewann er den Dirigentenwettbewerb des Deutschen Musikrats und ein Jahr später ein Stipendium des Boston Symphony Orchestra, woraufhin er von Leonard Bernstein und Seiji Ozawa nach Tanglewood eingeladen wurde.

Märkl wird als Kenner des deutschen symphonischen Kernrepertoires sowie als Operndirigent geschätzt, in jüngster Zeit besonders auch für seine raffinierten Interpretationen der französischen Impressionisten. Märkl ist ein gern gesehener Gast an den Staatsopern in Wien, Berlin und München sowie an der Semperoper Dresden. Als Chefdirigent wirkte er beim Nationalorchester in Lyon und beim MDR Sinfonieorchester. 2012 wurde er vom französischen Ministerium für Kultur für seine Erfolge in Lyon mit dem Chevalier de l´Ordre des Arts et des Lettres ausgezeichnet. Seit 2014 ist er Chefdirigent des Baskischen Nationalorchesters. In der Saison 15-16 gibt Jun Märkl sein Debüt beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Außerdem kehrt er zum Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, zum Helsinki Philharmonic Orchestra und zu den Brüsseler Philharmonikern zurück.

Stand

2016

Mitwirkend bei

Sea Pictures

Wien Musikverein | Großer Saal

Sea Pictures

Grafenegg Auditorium

Sea Pictures

Wien Musikverein | Großer Saal

Wolfgang Amadeus Mozart

Konzert für Klavier und Orchester A-Dur KV 488

Sätze

  • Allegro

  • Andante

  • Presto

Dauer

26 Min.
Johannes Brahms

Klavierquartett g-Moll op. 25 (Bearbeitung für Orchester: Arnold Schönberg)

Sätze

  • Allegro

  • Intermezzo: Allegro ma non troppo

  • Andante con moto

  • Rondo alla Zingarese: Presto

Dauer

42 Min.

Entstehung

1859-61/1937