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Archiv: Dee Dee Bridgewater

St. Pölten Festspielhaus | Großer Saal

Interpreten

Programm

Aaron Copland
«An Outdoor Overture» Ouvertüre für Orchester
Joseph Kosma
«Les feuilles mortes (Autumn Leaves)» (Bearbeitung: Cecil Bridgewater)
Johnny Mandel
«The shadow of your smile» aus dem Film «The Sandpiper» (Bearbeitung: Lalo Shifrin)
Benny Carter
«Another time, another place?» (Bearbeitung: Cecil Bridgewater)
Thelonious Monk
«Blue Monk» (Bearbeitung: Cecil Bridgewater)
Duke Ellington
«Come sunday» (Bearbeitung: Robert Sadin)
Duke Ellington
«Prelude to a kiss» (Bearbeitung: Robert Sadin)
Cole Porter
«Let's do it (Let's fall in love)» (Bearbeitung: John Clayton Jr.)
Matt Malneck
«Stairway to the Stars» in Zusammenarbeit mit Frank Signorelli (Bearbeitung: John Clayton, Jr.)
Francis Jr Burke
«Midnight sun» (Bearbeitung: John Clayton, Jr.)
HK Gruber
«Radio City» aus «Manhattan Broadcasts»
Sting
«Sister moon» in Zusammenarbeit mit Herbie Hancock (Bearbeitung: Cecil Bridgewater)
John Mayer
«Stitched up» in Zusammenarbeit mit Herbie Hancock (Bearbeitung: Cecil Bridgewater)
Abbey Lincoln
«The music is the magic» (Bearbeitung: Cecil Bridgewater)
Richard Rodgers
«My favorite things» aus dem Musical «Sound of Music» (Bearbeitung: Cecil Bridgewater)

Dee Dee Bridgewater konnte scatten, bevor sie zu sprechen begann. Das erzählte sie in einem Interview, und wer sie live  erlebt, glaubt es sofort. Manche sehen in ihr die legitime  Nachfolgerin der Jazz-Legende Ella Fitzgerald. Zweifellos steht die vielfach preisgekrönte amerikanische Jazzsängerin und Schauspielerin in einer Reihe mit den Jazzdiven Nina  Simone, Abbey Lincoln, Betty Carter und Billie Holiday – und seit mittlerweile fast 50 Jahren auf der Bühne. Da gehört sie  einfach hin. Denn Dee Dee Bridgewater ist nicht nur eine fabelhafte Sängerin mit einem großen Herzen und einer guten Portion Humor, die zur Freude des Publikums auch täuschend echte Imitationen hinbekommt. Sie ist ebenso eine Entertainerin par excellence. Eine, die eigentlich alles kann: Blues und Soul, Gershwin und Weill. Alles außer Noten. Na und? Welcome Dee Dee Bridgewater!

Dee Dee Bridgewater

© Mark Higashino

Biografie

Im Laufe ihrer ebenso einzigartigen wie vielschichtigen Karriere zeigt sie sich seit mittlerweile fünf Jahrzehnten als angstlose Pionierin und Bewahrerin der Tradition: Dee Dee Bridgewaters Lebenswerk hat Brücken über die verschiedenen musikalischen Genres geschlagen. Ihre ersten Bühnenerfahrungen sammelte sie als Mitglied der legendären Big Band von Thad Jones und Mel Louis. In den 1970er Jahren trat sie mit Jazz-Größen wie Max Roach, Sonny Rollins, Dexter Gordon und Dizzy Gillespie auf. Nach einem Ausflug in die Welt des Pop in den 1980er Jahren ging sie nach Paris und begann ihre Aufmerksamkeit wieder dem Jazz zuzuwenden. Bereits seit 1993 produziert sie ihre Alben selbst.

Parallel wirkte Dee Dee Bridgewater in zahlreichen Bühnenproduktionen mit. Für ihre Rolle als «Glinda» in «The Wiz» erhielt sie 1975 einen Tony Award. Im Kino war sie in «Sophisticated Ladies», «Black Ballad», «Carmen», «Cabaret» und «Lady Day» zu erleben. Für ihr Tribut-Album an Billie Holiday «To Billie with Love from Dee Dee» wurde sie 2011 mit dem Grammy für das beste Jazz-Vokalalbum geehrt. «Dear Ella», ihr Tribut-Album für Ella Fitzgerald, wurde mit gleich zwei Grammys ausgezeichnet. 2012 erhielt sie für ihr Gesamtwerk den Edison Jazz Award. Als Goodwill Ambassador für die Lebensmittel- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen setzt sie sich für globale Projekte im Kampf gegen den Hunger in der Welt ein.

Stand

2016

Hans Rotman

© Gabriela Bärtels

Biografie

Hans Rotman, in Rotterdam geboren, studierte Violine in Utrecht und Dirigieren bei Franco Ferrara und Kurt Masur. 1985 trat er beim Tanglewood Music Festival des Boston Symphony Orchestra auf. Höhepunkt dieser Arbeit war ein Konzert mit Leonard Bernstein, das im Fernsehen übertragen wurde. Anschließend dirigierte er in Deutschland, Belgien und in den Niederlanden ein breites Repertoire, besonders im Bereich der Oper und der klassischen Moderne. Große Bekanntheit erlangte er als Dirigent des Rundfunkorchesters Brüssel mit symphonischer Musik für das belgische Fernsehen sowie mit den «Young People´s Concerts» der Königlichen Philharmonie Vlaanderen. Rotman betätigt sich auch als Komponist, vor allem mit Werken für das Musiktheater. Klaus Maria Brandauer beauftragte ihn 2006, die Musik für sein Mozartprogramm «Brandauer liest Mozart» zu komponieren. Auch als Komponist der Kammeroper «Turm aus Zimt» (Brüssel), der Radiooper «Erosion» (Amsterdam) und der großen Oper «Die sechste Stunde» (Regie: Johan Kresnik) bewies er seine Leidenschaft für Musiktheater und Neue Musik.

2007 war Rotman Composer in Residence des Festival Musica Religiosa in Spanien. Als Dirigent wirkte er von 2004 bis 2012 an der Staatskapelle Halle. Seit 2008 ist er Intendant des IMPULSFestivals. Dieses bringt die sechs Orchester Sachsen-Anhalts jährlich für ein Fest der zeitgenössischen Musik zusammen.

Stand

2016

Leonard Bernstein

Three Dance Episodes from «On the Town»

Sätze

  • The Great Lover

  • Lonely Town

  • Times Square

Dauer

15 Min.