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Zwei Werke des jungen und hochbetagten Richard Strauss umrahmen das Konzertprogramm, das Gegensatzpaare wie Sieg und Niederlage als auch Gewinn und Verlust beleuchtet. Ausgehend von der exaltierten Tondichtung «Ein Heldenleben» wendet sich das Programm dann dem «Musikalischen Opfer» von Bach in einer Bearbeitung Anton Weberns zu. Kurz vor Ende des zweiten Weltkriegs schrieb Strauss mit seinen «Metamorphosen» schließlich einen Abgesang auf eine in Trümmern versunkene Kultur. Das düstere Werk sah der Komponist wohl auch in selbstkritischer Reflexion als «Widerschein meines ganzen vergangenen Lebens».
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