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Chefdirigent Andrés Orozco-Estrada bringt mit den Tonkünstlern eine frische Brise in den Konzertsaal. Passend zum unaufhaltsamen Aufblühen der Natur im Wandel der Jahreszeiten stehen zwei Werke auf dem Programm, die auf höchst gegensätzliche Weise den Frühling in den Mittelpunkt stellen. Robert Schumann schrieb seine erste Symphonie in nur vier Tagen «in feuriger Stunde» und schuf damit ein freudiges, lebensbejahendes Werk. Bei der Uraufführung wurde Igor Strawinskis Ballettmusik zum «Frühlingsopfer» zu einem musikalischen Triumph für den Komponisten und gleichzeitig zu einem Choreografie-Skandal – heute zählt «Le sacre du printemps» zu den großen Klassikern der Orchestermusik.
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