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| Orchester-Geschichten aus Wien und Niederösterreich |
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«Tonkünstler» ist nicht nur eine Berufsbezeichnung, die sich bis in die zweite Hälfte des vergangenen Jahrhunderts auf den Visitenkarten vieler Musiker fand; es ist auch ein geschichtsträchtiger Name, der im Tonkünstler-Orchester Niederösterreich lebendig ist. |
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Das Jahr 2007 war Anlass für das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, sich auf das exakt hundert Jahre zuvor gegründete Orchester gleichen Namens in Wien zu besinnen. Es begann eine Spurensuche, deren Ergebnis neben dem Jubiläumskonzert auch eine Buchveröffentlichung ist. Hier werden interessante Kapitel der österreichischen Orchestergeschichte aus den vergangenen 100 Jahren beleuchtet, die bisher wenig oder gar nicht dargestellt wurden.
1907 konstituierte sich in Wien das Tonkünstler-Orchester, das neben dem klassischen Repertoire viel zeitgenössische Musik spielte, so die Uraufführung von Schönbergs «Gurreliedern». Doch die Geschichte des Orchesters war sehr wechselhaft. Nach dem Ersten Weltkrieg kam es aus materiellen Gründen zur Fusion mit dem Wiener Koncertverein. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg lebte die eigenständige Tonkünstler-Tradition wieder auf, als sich das niederösterreichische Landesorchester diesen Namen gab und sich damit dieser Tradition verpflichtete. Ein Jahrhundert bewegter und spannender Orchestergeschichten werden von Ernst Kobau, Philipp Stein, Markus Hennerfeind, Wilhelm Sinkovicz, Walter Weidringer und Herausgeber Rainer Lepuschitz erzählt. Otto Biba skizziert als Prolog die historischen Tonkünstler-Vereinigungen. |
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