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Sektionen

Archiv: «Die lustige Witwe»

Grafenegg Wolkenturm

Interpreten

  • Daniel Schmutzhard, Bariton
  • Peter Sonn, Tenor
  • Christoph Wagner-Trenkwitz, Sprecher
  • Arnold Schoenberg Chor, Chor
  • Horst Lamnek, Bassbariton
  • Rachel Willis-Sørensen, Sopran
  • Yutaka Sado, Dirigent

Programm

Franz Lehár
«Die lustige Witwe» Operette in drei Akten, Textfassung von Christoph Wagner-Trenkwitz

Konzertante Aufführung; Textfassung: Christoph Wagner-Trenkwitz

Sind wir nicht alle ein bisschen Graf Danilo und suchen Ablenkung von Vaterland, Büro und täglicher Müh und Plag? Mit der «Lustigen Witwe» ist Franz Lehár ein Meisterwerk gelungen: eine Operette wie Champagner. Gassenhauer wie das «Vilja-Lied», «Lippen schweigen» und «Da geh ich zu Maxim». Unter aller Beschwingtheit lauert aber auch bissige Gesellschaftskritik – darum geht es auch dem Opernexperten Christoph Wagner-Trenkwitz, der neue Zwischentexte geschrieben hat. Daniela Fally, Rachel Willis-Sørensen, Peter Sonn, Daniel Schmutzhard und Horst Lamnek werden die Geschichte um den lebenslustigen Danilo und allerhand charakterstarke Frauen konzertant aufführen und den Wolkenturm ins Maxim verwandeln.

Ein Dankeschön geht an Horst Lamnek, der für diesen Konzertabend von Michael Maertens die Rolle des Baron Zeta übernommen hat.

Rachel Willis-Sørensen singt die Partie der Hanna Glawari anstelle von Dorothea Röschmann, die aufgrund einer akuten Erkrankung absagen musste.

Daniela Fally

© Marcel Gonzalez-Ortiz

Biografie

Daniela Fally ist gebürtige Niederösterreicherin und schloss 2005 ihr Operngesangsstudium an der Wiener Musikuniversität mit Auszeichnung ab, nachdem sie zuvor ein Theaterwissenschaftsstudium, eine Musicalausbildung und eine private Schauspielausbildung mit abschließenden Bühnereifeprüfungen (mit Auszeichnung) absolviert hatte. Für ihre Leistungen während des Gesangsstudiums wurde ihr der Würdigungspreis der Musikuniversität Wien verliehen. 2006 wurde sie mit der Eberhard-Waechter-Gesangsmedaille ausgezeichnet.

Bereits im gleichen Jahr feierte Daniela Fally ihren umjubelten Einstand an der Wiener Staatsoper als Fiakermilli in Richard Strauss’ «Arabella» unter Franz Welser-Möst, seit der Saison 09-10 gehört sie dem Ensemble der Wiener Staatsoper an, wo sie in Folge u. a. als Zerbinetta («Ariadne auf Naxos»), Sophie («Der Rosenkavalier»), Oscar («Un ballo in maschera»), Rosina («Il barbiere di Siviglia»), italienische Sängerin («Capriccio»), Sophie («Werther») und als Adele («Die Fledermaus») zu erleben war. Davor war sie Ensemblemitglied der Volksoper Wien und konnte sich dort ein umfangreiches Repertoire erarbeiten.

Gastengagements führten sie u. a. zu den Salzburger Festspielen, den Bregenzer Festspielen, den Opernfestspielen München, an die Bayerische Staatsoper München, die Staatsoper Hamburg, die Semperoper Dresden, an die Opernhäuser in Zürich und Köln sowie zu den Seefestspielen Mörbisch. Konzertauftritte brachten sie zum Lucerne Festival, in den Wiener und Grazer Musikverein, an die Deutsche Oper Berlin, die Alte Oper Frankfurt, in die Hamburger Musikhalle sowie in die Schweiz, nach Japan, China und Dubai.

Daniela Fally arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Adam Fischer, Fabio Luisi, Julia Jones, Philippe Jordan, Simone Young, Nicolaus Harnoncourt, Christoph Eschenbach, Franz Welser-Möst und Christian Thielemann zusammen. Zuletzt debütierte sie an der Lyric Opera Chicago, an der Opéra Bastille in Paris sowie bei den Salzburger Osterfestspielen unter Christian Thielemann. In der Saison 13-14 war sie an der Wiener Staatsoper u. a. in der Titelrolle der Marie in «La fille du régiment», als Olympia in «Les contes d’Hoffmann», und als Zerbinetta in «Ariadne auf Naxos» zu erleben.

Stand

2014

Mitwirkend bei

Festival-Eröffnung

Grafenegg Wolkenturm

Horst Lamnek

Biografie

Der Wiener Bassbariton Horst Lamnek studierte Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Zu seinen Lehrern zählten Charles Spencer, Brigitte Fassbaender, Dietrich Fischer-Dieskau und Nicolai Gedda. Lamnek war zunächst am Internationalen Opernstudio Zürich sowie am Theater Ulm engagiert. Seit 2006 ist er freischaffend tätig, unter anderem sieben Jahre lang als Gast an der Komischen Oper Berlin. Er sang an großen Häusern wie in Bonn, Essen, Wiesbaden und Leipzig, im Theater an der Wien, Opéra-Théâtre de Metz Métropole, Teatro Verdi Trieste und am New National Theatre Tokyo. Zudem trat er bei zahlreichen Festivals auf, darunter das Grafenegg Musikfestival, die Tiroler Festspiele Erl und das Festival de Pâques in Aix en Provence.

Sein breites Repertoire reicht von der alten Musik über die Opern von Wolfgang Amadeus Mozart, Gioachino Rossini, Giacomo Puccini, Giuseppe Verdi und Sergej Prokofjew bis hin zur zeitgenössischen Oper. So wirkte Lamnek beispielsweise in Olga Neuwirths «American Lulu» mit. Operetten wie Johann Strauss´ «Fledermaus», Carl Zellers «Vogelhändler» und Jacques Offenbachs «Pariser Leben» gehören ebenfalls zu seinen Aufgaben. Höhepunkt der Saison 15-16 war sein Debüt als La Roche in Richard Strauss´ Oper «Capriccio» an der Oper im französischen Metz.

Der Bassbariton arbeitete mit zahlreichen namhaften Regisseuren zusammen, unter ihnen Andreas Homoki, Lutz Hochstraate, Reto Nickler, Daniel Benoin, Sven-Eric Bechtolf und Robert Dornhelm, und sang unter renommierten Dirigenten wie Andrés Orozco-Estrada, Giovanni Antonini, Ulf Schirmer und Franz Welser-Möst. Im Konzertbereich spannt sich Lamneks Engagement von Bachs Passionen über die großen romantischen Oratorien bis hin zu Uraufführungen zeitgenössischer Musik. Mit besonderer Hingabe widmet er sich Hugo Wolfs Liedschaffen. Lamnek tritt mit Ensembles wie den Wiener Symphonikern, der Wiener Akademie, der Deutschen Kammerphilharmonie und dem Stuttgarter Kammerorchester auf und ist unter anderem im Wiener Konzerthaus, in der Philharmonie Berlin und der Hamburger Laeiszhalle, im Megaron Athen und im Auditorio Nacional in Madrid zu erleben.

Stand

2016

Yutaka Sado

Biografie

Yutaka Sado, in Kyoto geboren, gilt als einer der bedeutendsten japanischen Dirigenten unserer Zeit. Chefdirigent des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich ist er seit der Saison 15-16. Ob Berliner Philharmoniker, Konzerthausorchester Berlin, Bayerisches Staatsorchester, die Symphonieorchester von BR, NDR, SWR und WDR, ob Gewandhausorchester Leipzig, Sächsische Staatskapelle Dresden, London Symphony Orchestra, Orchestre de Paris, Mahler Chamber Orchestra oder Santa Cecilia Rom: Die Liste der Orchester, die Yutaka Sado dirigiert hat bzw. wieder dirigieren wird, ist beeindruckend. Seine Karriere entwickelte sich außerhalb Japans zunächst vor allem in Frankreich, wo er 1993 Chefdirigent des Orchestre Lamoureux in Paris wurde.

Der langjährige Assistent von Leonard Bernstein und Seiji Ozawa gewann wichtige Preise wie den Premier Grand Prix des 39. Internationalen Dirigierwettbewerbs Besançon und den Grand Prix du Concours International L. Bernstein Jerusalem. Seine Verbundenheit zu Bernstein führte ihn als «Conductor in Residence» zum Pacific Music Festival in Sapporo. Seit 2005 ist Yutaka Sado Künstlerischer Direktor des Hyogo Performing Arts Center (PAC) und Chefdirigent des PAC-Orchesters. Sados Bekanntheitsgrad in Japan ist enorm, nicht zuletzt dank einer wöchentlichen TV-Sendung, in der er als Dirigent und Moderator Musikfreunden die Welt der klassischen Musik näherbrachte.

Stand

2016

Mitwirkend bei

Festival-Eröffnung

Grafenegg Wolkenturm

Strauss' «Alpensinfonie»

Grafenegg Wolkenturm

Messiaen: Turangalila

Grafenegg Auditorium

Messiaen:Turangalila

Wien Musikverein | Großer Saal

Messiaen: Turangalila

St. Pölten Festspielhaus | Großer Saal

Messiaen: Turangalila

Wien Musikverein | Großer Saal

Bernstein & Friends

Grafenegg Auditorium

Bernstein & Friends

Wien Musikverein | Großer Saal

Bernstein & Friends

St. Pölten Festspielhaus | Großer Saal

Bernstein & Friends

Wien Musikverein | Großer Saal

Lieben Sie Bernstein

Wien Musikverein | Großer Saal

Beethoven

Wien Musikverein | Großer Saal

Beethoven

Wien Musikverein | Großer Saal

Beethoven

St. Pölten Festspielhaus | Großer Saal

Bernstein: Kaddish

Wien Musikverein | Großer Saal

Bernstein: Kaddish

Wien Musikverein | Großer Saal

Bernstein: Kaddish

St. Pölten Festspielhaus | Großer Saal

Symphonic Motown

Wien Musikverein | Großer Saal

Symphonic Motown

St. Pölten Festspielhaus | Großer Saal

Seid umschlungen, Millionen

Wien Musikverein | Großer Saal

Schostakowitsch 5

Wien Musikverein | Großer Saal

Schostakowitsch 5

Wien Musikverein | Großer Saal

Schostakowitsch 5

St. Pölten Festspielhaus | Großer Saal

Dvorák 8

Grafenegg Auditorium

Dvorák 8

Wien Musikverein | Großer Saal

Dvorák 8

St. Pölten Festspielhaus | Großer Saal

Dvorák 8

Wien Musikverein | Großer Saal