Ana María Patiño-Osorio

© Óscar Bernal

Die kolumbianische Dirigentin Ana María Patiño-Osorio etabliert sich rasch als eine der überzeugendsten künstlerischen Stimmen ihrer Generation. Sie ist Musikdirektorin des Orquesta Filarmónica de Medellín und war in der Saison 25–26 Dudamel-Dirigierstipendiatin beim Los Angeles Philharmonic. Die ausgebildete Saxophonistin studierte an der Universidad EAFIT in Medellín und an der Zürcher Hochschule der Künste bei Johannes Schlaefli. Von 2022 bis 2024 war sie Assistenzdirigentin des Orchestre de la Suisse Romande. 2024 gewann sie bei der Malko Competition for Young Conductors den zweiten Preis, den Publikumspreis sowie den Preis der Jugendjury.

Die Spielzeiten 24–25 und 25–26 waren geprägt von einer Reihe bedeutender Debüts in Europa und Nordamerika. In der Saison 26–27 kehrt sie zum Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI mit Hector Berlioz’ «Symphonie Fantastique» zurück, zum Orchestre National Bordeaux-Aquitaine für Konzertaufführungen von Gaetano Donizettis «Lucia di Lammermoor» in Bordeaux und Paris sowie zum Kroatischen Rundfunk-Sinfonieorchester mit Dmitri Schostakowitschs achter Symphonie. Der musikalische Nachwuchs liegt Ana María Patiño-Osorio am Herzen. Seit 2015 setzt sie sich für das Iberacademy Orchestra in Medellín ein, das sie 2023 sie bei der Mozartwoche in Salzburg dirigierte. 2024 leitete sie eine Europatournee mit dem Orquesta Juvenil Sinfonía por el Perú und dem gefeierten Tenor Juan Diego Flórez. In der Saison 26–27 wird sie mit dem Orquesta Joven de la Sinfónica de Galicia und der Ung Filharmoni in Oslo zusammenarbeiten.

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