Orchesterakademie
Sieben Fragen an Anton Borusan
- Was mögen Sie an Ihrem Beruf als Musiker besonders?
Der ständige Wechsel von spannenden Programmen mit interessanten Dirigentinnen und Dirigenten macht das Musizieren und Vermitteln von Gefühlen zu einem ganz besonderen Erlebnis.
- Gab es einen bestimmten Moment oder ein Erlebnis, das Sie zur Entscheidung für diesen Beruf bewegte?
Die erste Symphonie, die ich im Jugendorchester der Musikschule gespielt habe, war die neunte Symphonie von Antonín Dvořák. Das Gefühl, solch ein Werk gemeinsam mit anderen Menschen einzustudieren und aufzuführen, hat mich dazu bewegt, die Musik zum Beruf zu machen. Der Applaus und die strahlenden Gesichter im Publikum sind ein nicht zu unterschätzender Dank des Publikums, der mir die Bestätigung gibt, dass ich den richtigen Beruf gewählt habe.
- Was ist für Sie das Besondere am Tonkünstler-Orchester? Was ist anders als in anderen Orchestern?
Durch die vielen Spielorte führen wir ein Programm in mehreren unterschiedlichen Sälen auf. Die sich unterscheidende Akustik und das dadurch sich ändernde Klanggefühl machen jedes Konzert zu einer einzigartigen Erfahrung!
- Gibt es ein Lieblingswerk oder Werke von Komponistinnen und Komponisten, auf die Sie sich besonders freuen?
Ich freue mich immer sehr, wenn wir Werke von Gustav Mahler oder Anton Bruckner aufführen. Ein besonderes Erlebnis war für mich die Japan-Tournee mit der fünften Symphonie von Gustav Mahler. Bei den zwölf Konzerten hat sich mir hinter jeder Note eine neue Welt geöffnet.
- Bei welcher Musik schalten Sie privat die Tonanlage lauter?
Ich sammle Schallplatten und suche nach den alten Deutsche-Grammophon-Aufnahmen mit Herbert von Karajan. Aber auch bei Depeche Mode, Pink Floyd und Daft Punk schlägt mein Herz höher.
- In welchen Tätigkeiten finden Sie einen Ausgleich zum Beruf?
Ich probiere mich liebend gern durch das Matcha-Menü bei Shodai oder stöbere nach Schallplatten und Büchern.