Mozart & Poulenc
Beschreibung
Was wären wir ohne die Errungenschaften früherer Generationen? Wie sehr wir auf der Vergangenheit aufbauen, wussten alle Komponisten dieses Programms. Etwa Wolfgang Amadeus Mozart, selbst ein glänzender Geiger, als er die in Italien gemachten Erfahrungen in eigenen Violinkonzerten verarbeitete: Mit dem A-Dur-Konzert KV 219, in dessen Finale ein veritables «Alla turca» losbricht, stellt sich Valeriy Sokolov als Solist vor. Das wusste aber auch Francis Poulenc, der 1948 in seiner humorvoll-brillanten Sinfonietta beweist, offenbar «Mozarts Geist aus Haydns Händen» empfangen zu haben. Das wusste aber auch Richard Wagner, als er voller Wertschätzung für Christoph Willibald Gluck dessen Ouvertüre zu «Iphigénie en Aulide» in das Klanggewand der Romantik hüllte. Dazu passt ausgezeichnet, dass sich Victor Jacob dem Tonkünstler-Orchester bereits als Dirigent des «Orchestrascope» empfohlen hat, eines (Film-)Musikprojektes für junge Leute: ein Treffen der Generationen.
Mitwirkende
- Violine Valeriy Sokolov
- Dirigent Victor Jacob
Programm
- 00:00:00 Christoph Willibald Gluck
- 00:29:00 Wolfgang Amadeus Mozart
- - Pause -
- 00:24:00 Francis Poulenc