Mozart-Requiem
Beschreibung
Auch in der neuesten Miniserie «Amadeus» spielt er wieder eine unheimliche Rolle, jener «graue Bote», der bei Wolfgang Amadeus Mozart das Requiem bestellt hat, das ihn das Leben kosten sollte: Ist es auf Bühne, Leinwand und Bildschirm der intrigante Konkurrent Antonio Salieri, war es in Wahrheit ein Abgesandter des Grafen Walsegg, der zu Ehren seiner mit nur 20 Jahren verstorbenen Frau eine Totenmesse aufführen und auch als deren Komponist gelten wollte. 1793 erklang deshalb das von Mozarts Schüler Franz Xaver Süßmayr ergänzte Requiem im Stift Neukloster zu Wiener Neustadt erstmals im Rahmen einer Seelenmesse – unter Leitung des Grafen und als angebliches Werk aus seiner Feder. Eine Grenzen überschreitende Liebe steht auch in Arnold Schönbergs «Verklärter Nacht» im Zentrum. Und die darf sogar glücklich enden, in flirrend reinem D-Dur: Dem Leben mit allen Fasern zugewandt zeigt sich die von Richard Wagners Oper «Tristan und Isolde» inspirierte, traumhaft schwärmerische Tondichtung. Sie bildet den Auftakt für diesen Abend mit ausgewählten Solisten, dem Konzertchor Interpunkt und den Tonkünstlern unter Andreas Ottensamer.
Mitwirkende
- Sopran Verity Wingate
- Alt Štepánka Pucálková
- Tenor Werner Güra
- Bass Peter Kellner
- Chor Konzertchor Interpunkt
- Choreinstudierung Michael Schneider
- Dirigent Andreas Ottensamer
Programm
- 00:30:00 Arnold Schönberg
- - Pause -
- 00:00:00 Wolfgang Amadeus Mozart