Saxofon symphonisch
Einzelkarten
ab Mi 19 Aug 26 09.00 UhrBeschreibung
Das Saxofon ist älter, als manche glauben: 1840 vom Belgier Adolphe Sax erfunden, sollte es die klangliche Lücke schließen zwischen der weichen Flexibilität der Klarinette und der durchdringenden Klarheit der Oboe. Nicht nur Blasorchester hießen das Saxofon willkommen, auch im romantischen Orchester fand es Einsatz, früh etwa in Georges Bizets Schauspielmusik zu «L’Arlésienne», bevor es sich im 20. Jahrhundert nicht zuletzt zu einem Sprachrohr des Jazz entwickelt hat. Die Faszination für die enormen Möglichkeiten des Instruments allein oder etwa in Quartettformation wirkt jedoch auch heute noch unvermindert. Das beweist nicht zuletzt ein neues Saxofonfestival an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, wo die Solistinnen und Solistinnen für dieses Konzert bei einem Wettbewerb gekürt werden: Das 1949 entstandene Altsaxofon-Konzert des Franzosen Henri Tomasi und das Konzert für Saxofonquartett und Orchester* von Bernd Richard Deutsch, uraufgeführt 2021 in Leipzig, zeigen unter der Leitung von Fabien Gabel, wie wandlungsfähig und ausdrucksvoll sich das Instrument auch in symphonischem Kontext erweist – zumal dann, wenn Albert Hosp historische Fakten und musikalische Zusammenhänge erklärt.
*Österreichische Erstaufführung am 8. April 2027 im Festspielhaus St. Pölten
Mitwirkende
- Moderation Albert Hosp
- Dirigent Fabien Gabel
Programm
- 00:19:00 Henri Fredien Tomasi
- 00:26:00 Bernd Richard Deutsch
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