Johannes Strassl
Oboe/EnglischhornVita
Johannes Strassl wurde 1967 in Schärding am Inn geboren und erhielt bei den Wiener Sängerknaben ab 1976 seine erste musikalische Ausbildung. An der Wiener Staatsoper gestaltete er 1980 als Sopransolist die Hauptrolle in «Amahl und die nächtlichen Besucher» von Gian Carlo Menotti. Nach seiner Zeit bei den Wiener Sängerknaben studierte er Wiener Oboe im Konzertfach an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Manfred Kautzky. Sein Konzertdiplom legt er 1992 mit Auszeichnung ab. Johannes Strassl substituierte in allen großen Wiener Orchestern. Seit 1992 gehört er dem Wiener Johann Strauss Orchester wie auch dem Wiener KammerOrchester an, dessen erster Oboist er bis 2013 war. Seit 1999 ist er als Oboist und Englischhornist beim Tonkünstler-Orchester Niederösterreich engagiert.
Als Solist trat er bei «Musica Juventutis» 1993 mit Richard Strauss´ Oboenkonzert im Wiener Konzerthaus auf. Am selben Ort war er unter der Leitung von Heinrich Schiff und Gianandrea Noseda zu erleben, weiters beim Carinthischen Sommer mit Arthur Honeggers Kammerkonzert für Flöte, Englischhorn und Streichorchester. Beim Grafenegg Festival spielte er 2007 unter der Leitung von Krzysztof Penderecki den Solopart in dessen Adagietto aus der Oper «Paradise Lost» in der Fassung für Englischhorn und Streichorchester.
Johannes Strassl spielt Kammermusik mit dem Neuen Wiener Bläserquintett und in weiteren Ensembles. Als Solist und Kammermusiker konzertierte er auch in Japan. Orchestertourneen führten ihn in die USA und Südamerika sowie weitere Länder – insgesamt in etwa 60 Staaten. Sein Wissen und seine Erfahrungen gab er innerhalb seiner Unterrichtstätigkeit an den Musikschulen in Waidhofen an der Ybbs und in Purkersdorf weiter.