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Charles Gounod

«Ah! Je ris de me voir» Juwelenarie der Marguerite aus der Oper «Faust»

    Dauer

    4 Min.

    Als länderübergreifendes Meisterwerk darf die Oper «Faust» von Charles Gounod gut und gern bezeichnet werden. Der französische Komponist hatte 1828 als Zehnjähriger Goethes Dichtung erstmals gelesen, doch wurde er erst durch eine für Frankreich adaptierte Fassung von Michel Carré («Faust et Marguerite») zu seiner Oper angeregt. Diese entstand zwischen 1856 und 1858 nach einem Libretto von Jules Barbier und wurde nach Ablehnung durch die Opèra in Paris schließlich 1859 am dortigen Théâtre Lyrique urauf-geführt. Im dritten Akt legt Méphistophélès in Begleitung von Faust ein Schmuckkästchen vor Marguerites Türe ab, um ihre Aufmerksamkeit für seinen Schützling zu erheischen. In der so genannten Juwelenarie («Ah! Je ris de me voir») erkennt die schöne Frau, dass sie einen noch unbekannten Verehrer hat – woraufhin die Dinge ihren unaufhaltsamen Lauf nehmen. Mit Gounods «Faust» wurde übrigens 1883 die Metropolitan Opera in New York feierlich eröffnet.

    © NÖ Tonkünstler Betriebsges.m.b.H. | Alexander Moore