Haydn & Copland

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Einzelkarten sind beim Infopoint Altes Rathaus in Wiener Neustadt oder telefonisch unter 02622 373 311 erhältlich.

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    im Abo erhältlich

Interpreten

  • Thomas Bachmair, Trompete
  • Benjamin P. Wenzelberg, Dirigent

Programm

Aaron Copland
«Appalachian Spring» Suite für großes Orchester
- Pause -

Auf diesen Abend freut sich Benjamin Wenzelberg seit Jahren: Dem Tonkünstler-Orchester als Nachwuchskomponist und Dirigent seit Langem freundschaftlich verbunden, grüßt er seine Heimat mit der quirligen Orchestersuite «Appalachian Spring» von Aaron Copland. Anschließend erweist der vielseitig begabte US-Amerikaner der Wiener Klassik seine Reverenz – mit Thomas Bachmair an seiner Seite. Der erste Trompeter der Tonkünstler spielt den Solopart in Joseph Haydns berühmtem Es-Dur-Konzert, einer frühen Komposition für die Ende des 18. Jahrhunderts erfundene Klappentrompete.

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Joseph Haydn

Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur Hob. VIIe:1

Sätze

  • Allegro

  • Andante

Dauer

15 Min.

Das Trompetenkonzert in Es-Dur sollte Haydns letztes Instrumentalkonzert sein und zugleich sein letztes reines Orchesterstück: eine in Besetzung und Ausarbeitung groß angelegte Komposition von musikalischer Reife und Schönheit, den formalen Prinzipien eines Instrumentalkonzerts folgend, dreisätzig: 1. Sonatenhauptsatzform, 2. Andante in dreiteiliger Liedform, 3. Rondo.

Musikalisch dicht präsentiert sich der 1. Satz (Allegro) mit seinen beiden Themen, die in der kurzen Durchführung variantenreich verarbeitet werden – wobei Orchester und Solotrompete ebenbürtige Partner sind. Die kurze Reprise mündet in eine Kadenz, in der der Solist improvisierend sein Können (und das seines neuen Instruments) zeigen konnte. Der 2. Satz (Andante) ist ein schlichtes kantables Andante im 6/8-Takt mit kontrastierendem chromatisch ge­schärften Mittelteil, das in allen Belangen die Stärken der Trompete präsentiert. Das eigentlich Besondere aber bietet das Finale (Allegro): Was später durch Beethoven und Schubert zum Formprinzip erhoben werden sollte, ist von Haydn hier wie in einigen späten Symphonien begonnen worden – die Verschmelzung von Rondo und Sonatenform. Zwar handelt es sich um ein «normales» Rondo mit abwechslungsreicher Gestik und überraschenden Momenten, doch findet sich neben dem Refrain ein wiederkehrendes Seitenthema; und verschiedenste motivische Verarbeitungen lassen eine spätere Durchführung bereits erahnen. Wie der Kopfsatz mündet das Finale (Allegro) in eine (wiederum zu improvisierende) Solokadenz, die noch einmal den Klang der Trompete erstrahlen lässt, bevor der Satz brillant ausklingt.

© Grafenegg Kulturbetriebsgesellschaft m.b.H. | Astrid Schramek

Joseph Haydn

Symphonie C-Dur Hob. I:97

Sätze

  • Adagio - Vivace

  • Adagio ma non troppo

  • Menuetto. Allegretto

  • Finale. Presto assai

Dauer

27 Min.