Verdi: Requiem

Wien Musikverein Großer Saal Musikverein | Großer Saal

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    Das Konzert ist zur Zeit exklusiv im Abo erhältlich, Einzelkarten (mit Pluspunkt) und Pakete ab 1.8.19, der allgemeine Verkauf startet am 27.8.19.

Interpreten

Programm

«Verdis beste Oper»? Vielleicht ist diese Bezeichnung des Requiems gar nicht so falsch: Selten hört man so eindrucksvoll, wie sich der Schlund zur Hölle mit Pauken, Posaunen und Trompeten öffnet, selten vernimmt man auf Erden, wie zart der Himmel tönen könnte. Mit seinem Requiem für den Freiheitskämpfer Alessandro Manzoni ist Giuseppe Verdi ein musikalisches Spektakel gelungen, das ein Kopfkino über Leben, Tod und Erlösung entfacht. Das gewaltige, abendfüllende sakrale Meisterwerk wird vom Tonkünstler-Orchester unter der Leitung seines Chefdirigenten Yutaka Sado mit dem Wiener Singverein und einer außerordentlichen Solisten-Riege in Szene gesetzt.

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Wiener Singverein

Biografie

Seit mehr als 150 Jahren beweist der Wiener Singverein, dass Amateure Musik auf höchstem Niveau machen können. Der Chor der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien zählt zu den besten Konzertchören der Welt. 1812 wurde die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien ins Leben gerufen. Für die «Chorübungsanstalt» der jungen Gesellschaft wurde Antonio Salieri als Leiter verpflichtet.

1858 entschloss sich die Gesellschaft der Musikfreunde zu einer neuen Organisation ihres Musiklebens. Während die Instrumentalmusik in die Hände von Profis übergegangen war, sollte die Chormusik die Domäne der Liebhaber bleiben. So entstand der Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien als Zweigverein der Gesellschaft der Musikfreunde. Mit dem jungen Johann Herbeck am Pult erreichte der neu formierte Chor von Beginn weg ein Spitzenniveau, das ihn zum begehrten Interpreten bedeutender Uraufführungen machte. So hob der Singverein 1867 die ersten drei Sätze des Brahms-Requiems aus der Taufe, sang 1898 die erste vollständige Aufführung von Verdis «Quattro pezzi sacri» - mit der Uraufführung des «Ave Maria» - und war Premieren-Chor bei Bruckners «Te Deum», Mahlers achter Symphonie und Franz Schmidts «Buch mit sieben Siegeln».

Mit Herbert von Karajan trat der Singverein ins Medienzeitalter ein. Während der mehr als vier Jahrzehnte dauernden Partnerschaft sang der Chor unter Karajan rund 250 Konzerte und war exklusiver Partner bei Oratorienaufnahmen auf Schallplatte und Video.

Mit Johannes Prinz - Chordirektor seit 1991 - ging der Wiener Singverein ins 21. Jahrhundert. Der Chor arbeitet heute regelmäßig mit den international wichtigsten Dirigenten zusammen, darunter Daniel Barenboim, Bertrand de Billy, Riccardo Chailly, Gustavo Dudamel, Vladimir Fedosejev, Mariss Jansons, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Seiji Ozawa, Georges Prêtre, Sir Simon Rattle und Christian Thielemann.

Unter Thielemann war der Chor 2010 Partner der Wiener Philharmoniker bei einer DVD-Neuproduktion der Beethoven-Symphonien. Weitere international beachtete Schallplattenaufnahmen des Wiener Singvereins entstanden zuletzt mit Mahlers zweiter und dritter Symphonie unter Pierre Boulez - letztere wurde mit dem Grammy ausgezeichnet. 2013 erschien der Livemitschnitt des Jubiläumskonzerts zum 200. Geburtstag der Gesellschaft der Musikfreunde: Unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt sang der Singverein Händels «Timotheus» in der Fassung von 1812. Auch diese CD wurde international ausgezeichnet.

In der Konzertsaison 15-16 ist der Chor in einem eigenen Singvereins-Zyklus der Gesellschaft der Musikfreunde im Musikverein zu hören. Daneben wird er regelmäßig zu internationalen Gastauftritten eingeladen. Bei den Salzburger Festspielen trat er 2013 unter Gustavo Dudamel und Riccardo Chailly auf, 2014 unter Daniel Barenboim. Höhepunkt seiner Tourneen in der Saison 13-14 waren Konzerte mit Beethovens neunter Symphonie in Japan, dirigiert von Christian Thielemann. Unter Thielemann sang er im Herbst 2010 auch Mahlers achte Symphonie in München.

Stand

2016

Mitwirkend bei

Verdi: Requiem

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Verdi: Requiem

St. Pölten Festspielhaus Großer Saal Festspielhaus | Großer Saal

Verdi: Requiem

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Johannes Prinz

© Studio Wilke

Biografie

Johannes Prinz, 1958 in Wolfsberg, Kärnten, geboren, kam in einem musisch geprägten Elternhaus schon früh mit der Musik in Berührung. Im Alter von neun Jahren wurde er Mitglied der Wiener Sängerknaben und fand in Ferdinand Grossmann einen wichtigen Lehrer, der seinen weiteren Weg ebenso bestimmte wie Erwin Ortner, bei dem er zahlreiche Chorleiterkurse besuchte.

Seine akademische Ausbildung absolvierte Johannes Prinz an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Er schloss die Studien der Musik- und Instrumentalmusikerziehung und die Ausbildung zum Gesangslehrer mit Auszeichnung ab. Zusätzlich studierte er hier Dirigieren bei Karl Österreicher.

Von 1982 bis 1992 leitete er den neu gegründeten Chor der Wiener Wirtschaftsuniversität, der in kurzer Zeit international bekannt und bei hochrangigen Wettbewerben mit ersten Preisen ausgezeichnet wurde. Von 1988 bis 1995 übernahm er zusätzlich die Leitung des Kammerchors der Wiener Musikuniversität, von 1995 bis 2007 die des Wiener Kammerchors.

Die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien verpflichtete Johannes Prinz 1991 als Chordirektor des Wiener Singvereins. Unter seiner Leitung hat der Chor sein Renommee als einer der international herausragenden Konzertchöre gefestigt. Konzertprojekte mit führenden Orchestern unter den weltbesten Dirigenten bezeugen dies ebenso wie Einladungen zu Festivals, internationale Tourneen und Auszeichnungen für Schallplattenaufnahmen.

Als Gast übernahm Johannes Prinz Choreinstudierungen beispielsweise beim Bayerischen Rundfunkchor, beim Berliner Rundfunkchor, beim RIAS-Kammerchor, beim Spanischen Rundfunkchor Coro de RTVE und bei der Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor. 2003 leitete er zusammen mit Maria Guinand aus Venezuela den World Youth Choir. In den vergangenen Jahren profilierte sich Johannes Prinz auch vermehrt als Orchesterdirigent. Er arbeitete dabei mit den Wiener Symphonikern, dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien und dem Tschaikowski-Symphonieorchester Moskau und anderen Klangkörpern zusammen.

1985 erhielt Johannes Prinz einen Lehrauftrag an der Wiener Musikuniversität. Seit 2000 ist er Universitätsprofessor für Chorleitung an der Kunstuniversität Graz. Er leitet regelmäßig internationale Chorleiterkurse und Masterclasses und ist Jurymitglied bedeutender Chorwettbewerbe.

Gerne, sagt Johannes Prinz, könne man seine Biografie auf einen Satz kürzen. Der hieße dann: Johannes Prinz - Chorleiter aus Passion.

Stand

2016

Mitwirkend bei

Verdi: Requiem

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Verdi: Requiem

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Yutaka Sado

Biografie

Yutaka Sado, in Kyoto geboren, gilt als einer der bedeutendsten japanischen Dirigenten unserer Zeit. Chefdirigent des Tonkünstler-Orchesters Niederösterreich ist er seit der Saison 15-16. Ob Berliner Philharmoniker, Konzerthausorchester Berlin, Bayerisches Staatsorchester, die Symphonieorchester von BR, NDR, SWR und WDR, ob Gewandhausorchester Leipzig, Sächsische Staatskapelle Dresden, London Symphony Orchestra, Orchestre de Paris, Mahler Chamber Orchestra oder Santa Cecilia Rom: Die Liste der Orchester, die Yutaka Sado dirigiert hat bzw. wieder dirigieren wird, ist beeindruckend. Seine Karriere entwickelte sich außerhalb Japans zunächst vor allem in Frankreich, wo er 1993 Chefdirigent des Orchestre Lamoureux in Paris wurde.

Der langjährige Assistent von Leonard Bernstein und Seiji Ozawa gewann wichtige Preise wie den Premier Grand Prix des 39. Internationalen Dirigierwettbewerbs Besançon und den Grand Prix du Concours International L. Bernstein Jerusalem. Seine Verbundenheit zu Bernstein führte ihn als «Conductor in Residence» zum Pacific Music Festival in Sapporo. Seit 2005 ist Yutaka Sado Künstlerischer Direktor des Hyogo Performing Arts Center (PAC) und Chefdirigent des PAC-Orchesters. Sados Bekanntheitsgrad in Japan ist enorm, nicht zuletzt dank einer wöchentlichen TV-Sendung, in der er als Dirigent und Moderator Musikfreunden die Welt der klassischen Musik näherbrachte.

Stand

2016

Mitwirkend bei

Romeo & Julia

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Romeo & Julia

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St. Pölten Festspielhaus Großer Saal Festspielhaus | Großer Saal

Bruckner 8

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Bruckner 8

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Bruckner 8

St. Pölten Festspielhaus Großer Saal Festspielhaus | Großer Saal

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Verdi: Requiem

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Verdi: Requiem

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Giuseppe Verdi

Messa da Requiem für Soli, Chor und Orchester

Sätze

  • Introitus (Requiem aeternam - Te decet hymnus - Kyrie)

  • Dies irae

  • Offertorium (Domine Jesu - Hostias - Quam olim Abrahae)

  • Sanctus

  • Agnus Dei

  • Communio (Lux aeterna)

  • Responsorium (Libera me - Dies irae - Libera me)

Dauer

97 Min.

Entstehung

1873/74