Neue Saison – neue Abonnements!
Tonkünstler-Abonnements im Musikverein Wien Saison 26–27
Zu den AbonnementsZwölf symphonische Abonnementprogramme mit imposanten, zumeist groß besetzten Orchesterwerken, drei grenzüberschreitende Konzertabende in der symphonischen Weltmusikreihe Plugged-In und drei Nachmittage mit dem moderierten Konzertformat «Erklärt. Erlebt!» zum besseren Kennenlernen herausragender Orchesterwerke, dazu vier glanzvolle Neujahrskonzerte: Die Tonkünstler-Saison 26–27 im Musikverein Wien kann kommen!
Im Programm des Tonkünstler-Orchesters wird das beliebte Repertoire klassischer Kompositionskunst auch in der nächsten Saison durch einige Wieder- und Neuentdeckungen ergänzt. Die Traditionen der Symphonik, in denen die Klang- und Spielkultur der Tonkünstler gründet, spiegeln sich in Meisterwerken von Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, Johannes Brahms, Robert Schumann, Felix Mendelssohn Bartholdy, Pjotr Iljitsch Tschaikowski, Gustav Mahler, Richard Strauss und Dmitri Schostakowitsch wider. Neben diesem klassisch-romantischen Stammrepertoire setzt Fabien Gabel auch in seiner zweiten Konzertsaison als Chefdirigent des Tonkünstler-Orchesters auf die großen symphonischen Partituren des Fin de Siècle und auf Schlüsselwerke an der Grenze zwischen Spätromantik und Moderne – wie etwa Alexander Zemlinskys Orchesterfantasie «Die Seejungfrau» nach dem einschlägigen Märchen von Hans Christian Andersen. «Märchenhaft gut» zeigt sich die Werkauswahl auch anhand von Claude Debussys Konzertsuite «Pelléas et Mélisande» und ebenso in der Ballettsuite «Daphnis et Chloé» von Maurice Ravel.
Die Welt der Sagen und Mythen, Fabeln und Dichtungen, die inspirierende Wirkung der Fantasie prägen das Programm in der Saison 26–27 auf besondere Weise. Das freut den in der französischen Musiktradition verwurzelten Chefdirigenten besonders, kann er somit doch weitere Schätze aus seinem Lieblingsrepertoire ins Spiel bringen – Paul Dukas ´ «Der Zauberlehrling» beispielsweise und dazu Maurice Ravels «Shéhérazade» für Sopran und Orchester. «Märchenhaft gut» geht es weiter mit Pjotr Iljitsch Tschaikowskis Ballett «Schwanensee» passend zur Vorweihnachtszeit, auch die Filmmusik zu «The Sea Hawk» von Erich Wolfgang Korngold, Bedřich Smetanas «Šárka» aus dem Zyklus «Mein Vaterland» und die Rhapsodie «Taras Bulba» von Leoš Janáček sind von enormer erzählerischer Kraft.
Nicht zu vergessen: Ludwig van Beethoven! Der 200. Todestag des Komponisten am 26. März 2027 spielt im Saisonprogramm 26–27 eine gewichtige Rolle. Dass sein Œuvre für die Tonkünstler immer eine Ehrensache war, ist und bleibt, bezeugen sie mit seiner ersten Symphonie und mit der fünften, mit der die Konzertsaison prominent zu Ende geht.
Renommierte Gastsolistinnen und -solisten präsentieren populäre und tief berührende Virtuosenkonzerte aus drei Jahrhunderten. Darunter finden sich – dem Andenken Beethovens verpflichtet – sein drittes und sein fünftes Klavierkonzert, weitere Bestseller wie das Cellokonzert von Robert Schumann und das Violinkonzert e-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy, aber auch Raritäten wie Béla Bartóks posthum erschienenes erstes Violinkonzert und das Harfenkonzert von Alexander Mossolow sowie Zeitgenössisches, etwa das Doppelkonzert «Anka kuşu» von Fazil Say. Das Violakonzert von Magnus Lindberg und Thomas Larchers neues Cellokonzert «returning into darkness» gelangen mit dem Tonkünstler-Orchester zur österreichischen Erstaufführung.
Konzerte und Abonnements 26–27
Begleiten Sie uns durch eine abwechslungsreiche und vielseitige Saison – von klassischen symphonischen Programmen über energiegeladene Plugged-In-Abende mit Weltmusik bis hin zu moderierten KonzertenAttraktive Abonnements erleichtern die Auswahl des individuellen Konzertprogramms für die ganze Saison: Fünf, sieben oder am besten gleich alle zwölf Konzerte gefällig? Große Vielfalt oder feine Auswahl – beides ist möglich, und zwar sowohl im Abendabonnement als auch an Sonntagnachmittagen. Die Sonntagsnachmittagskonzerte mit den Tonkünstlern im Musikverein gibt es schon seit mehr als 75 Jahren, und sie sind nach wie vor ihre beliebteste Programmreihe. «Bleiben Sie neugierig», bittet Chefdirigent Fabien Gabel – es lohnt sich. Versprochen!