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Albert Hosp

© Julia Wesely

Biografie

Albert Hosp wurde 1964 in Wien geboren. Er studierte 5 Jahre Blockflöte, 10 Jahre Violine, 6 Jahre Musik- und Theaterwissenschaft, 2 Jahre Jazztheorie sowie 3 Jahre Gesang und schloss keines dieser Studien ab.

Die wichtigsten Impulse für seine Laufbahn erhielt er von seinen Geigenlehrern Leopold Buchmann und Erich Schagerl, den Dirigenten, Chorleitern und Komponisten Herwig Reiter und James Moore sowie im Gesangsunterricht von Ksg. Hilde Rössl-Majdan.

Seit 1987 gestaltet er Musiksendungen im ORF-Radio Ö1, bei dem er nach wie vor hauptberuflich tätig ist. Gegenwärtig ist Albert Hosp in den Sendungen "Klassik-Treffpunkt", "Spielräume" und "Ö1 bis Zwei" zu hören. Seit 1997 ist er zudem Kurator des Festivals Glatt&Verkehrt.; Von 1990 bis 2001 arbeitete Albert Hosp als Chorleiter, u. a. mit der Wiener Singakademie und dem Chor der Alten Burse, sowie als Ensemblesänger und Solist, u. a. im Männerquartett Close Harmony. In dieser Zeit verfasste er zahlreiche a-cappella-Arrangements von Spirituals, Pop Songs und Deutschen Schlagern.

Als Sprecher ist er vor allem in Werken zeitgenössischer Musik, auf einschlägigen Festivals wie Wien Modern oder dem Musikprotokoll beim Steirischen Herbst, aufgetreten, u.a. bei Uraufführungen von Peter Androsch und Otto M. Zykan.

Vorträge und das Verfassen von Programmtexten (u. a. für das Tonkünstler-Orchester Niederösterreichisch und die Musikalische Jugend Österreichs) runden sein berufliches Betätigungsfeld ab.

Für seine Radiosendungen wurde er unter anderem zwei Mal mit dem Radiopreis der Erwachsenenbildung (2002 für "Ausgewählt - Aktuelles vom Plattenmarkt" / 2011 für die redaktionelle Verantwortung der Musikviertelstunde im "Radiokolleg") sowie mit einer lobenden Anerkennung beim Andreas-Reischek-Preis 1993 (für die mehr als 100 Teile umfassende Serie "Mozart - Passagen 1791") ausgezeichnet.

Albert Hosp hat vier Kinder und lebt mit seiner Familie in Wien.

Stand

2013